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MetallarbeiterInnen haben ihre Kampfkraft unter Beweis gestellt!

Stellungnahme von KOMintern-AK-Rat Otto Bruckner

„Den ArbeiterInnen und Angestellten der Metallindustrie und ihren Gewerkschaften gebührt für die Organisierung und Durchführung der Streikmaßnahmen voller Respekt“, so der kommunistische Wiener Arbeiterkammerrat Otto Bruckner in einer ersten Stellungnahme nach Abschluss der Lohnverhandlungen. „Mit durchschnittlich 4,2% ist das Ergebnis jedoch weit unter den Möglichkeiten. Die MetallerInnen waren streikbereit, Unterstützung aus der Bevölkerung war vorhanden. Die Verhandlungsführer der Gewerkschaften haben wieder mal viel zu rasch nachgegeben und die Kampfmaßnahmen für beendet erklärt!“ Eine branchenübergreifende Streikbewegung hätte viel mehr als einen Abschluss nur ein paar Zehntelpunkte über der offiziellen Inflationsrate erreichen können.

Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft hat schon verloren


Nichtsdestoweniger wurde gezeigt, dass es sich lohnt, zu kämpfen: „Wer kämpft kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren – diese alte Weisheit hat sich wieder aufs Neue bestätigt. Wir treten daher für ordentliche Lohnerhöhungen in allen Bereichen ein, KOMintern hält 7,5% und mindestens 100 Euro angebracht.“ Schließlich hat sich der wöchentliche Einkauf auch um mind. 7% verteuert! Gerade für GeringverdienerInnen wie im Handel oder im Gesundheits- und Sozialbereich muss heuer viel mehr an Lohn- und Gehaltserhöhung herausschauen.

Löhne rauf - Preise runter!

Den enorm gestiegenen Preisen muss aber auch noch auf einer anderen Ebene begegnet werden: „KOMintern tritt für amtliche Preisregelungen bei Strom, Gas, Mieten, Benzin und Grundnahrungsmitteln ein. Die Spirale der Preistreiber und Kartelle muss gestoppt werden. Die Gewerkschaften und Arbeiterkammern müssen gemeinsam Druck auf die Regierung ausüben, damit dies auch geschieht. Wir von KOMintern werden uns jedenfalls überall, wo wir aktiv sind, dafür einsetzen.“

Kommunistischen Gewerkschaftsinitiative-International (KOMintern)