KOMintern solidarisch mit Metallern
Die gewerkschaftliche Interessenvertretung KOMintern, die mit einem Mandat in der Vollversammlung der AK-Wien vertreten ist, erklärt sich solidarisch mit den angekündigten Kampfmaßnahmen der Beschäftigten in der Metallindustrie.
AK-Rat Otto Bruckner kündigt eine in diesen Tagen beginnende Kampagne der Gruppe KOMintern an, in der ein Durchbrechen der für die meisten Werktätigen verhängnisvollen Spirale „höhere Preise – weniger Lohn“ angestrebt wird.
7,5% Lohnerhöhung für alle!
Bruckner: „Es ist angesichts der wahnsinnigen Steigerungen der Preise für Wohnen, Energie, Grundnahrungsmittel und anderer elementarer Waren und Güter schon die Forderung der Metaller schwach. Wir halten eine allgemeine, branchenübergreifende Lohnerhöhung von 7,5% und mindestens 100 Euro monatlich für gerechtfertigt.“
Amtliche Preisregelungen
Gleichzeitig tritt KOMintern dafür ein, dass in Österreich wieder amtliche Preisregelungen für Strom, Gas, Heizöl, Benzin und Diesel sowie billigere Öffis eingeführt werden. Der KOMintern-AK-Rat abschließend: „Das war bei uns vor dem EU-Beitritt möglich, und sollte auch jetzt wieder eingeführt werden. Ausserdem muss unterbunden werden, dass mit Lebensmitteln spekuliert wird“.
Download des KOMintern Kampagnenfalters:
Löhne rauf! Preise runter!
Ücretler yükselsin! Fiyatlar düssün!