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„Die Gewerkschaft ist eine Kampforganisation!“

25.000 Menschen sind dem Aufruf von 5 Fachgewerkschaften im ÖGB gefolgt und am Mittwochnachmittag für faire Löhne auf die Straße gegangen. Auch die Liste KOMintern war als kämpferischer Block vertreten.

Unter dem Motto „Wir verzichten nicht!“ versammelten sich am Schwarzenbergplatz an die 25.000 DemonstrantInnen aus ganz Österreich, um den Forderungen nach fairen Einkommen und Kollektivverträgen Nachdruck zu verleihen.

Die KandidatInnen und AktivistInnen der Liste KOMintern bei den AK-Wahlen in Wien waren natürlich mit dabei, um ihren Unmut über die Kapitalisten und ihre Vertretung massiv und lautstark zu bekundeten. Somit verliehen die kämpferischsten Teile der österreichischen Arbeiterbewegung einer der zentralen Losungen praktische Gestalt: "Klassenkampf statt Packelei!"

Vom Aufmarsch der Basis sichtlich angetan entwich dem Postgewerkschafter Robert Wurm ein bemerkenswerter Satz: "Wir sind nur die Vorhut, die Gewerkschaft ist eine Kampforganisation. Wir lassen uns nichts gefallen!"

So sehr derartige Aussagen zu begrüßen sind, so passen sie doch in das Bild der sozialdemokratischen Gewerkschafter, die bei Demonstrationen gerne den großen Revoluzzer raus hängen lassen, im tagtäglichen Klassenkampf jedoch meist nur als Lampenputzer und Anbeter der heiligen Kuh „Sozialpartnerschaft“ fungieren.

Nur eine wirklich klassenkämpferische Opposition wird den Worten Taten folgen lassen. Dafür steht die Liste KOMintern mit ihrem Programm und ihren KandidatInnen zur Arbeiterkammerwahl in Wien. Deshalb: KommunistInnen in die AK!
 
Bilder von der Demonstration sind auf http://www.flickr.com/komintern/ abrufbar.