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Grußadresse von AK-Rat Otto Bruckner zum Hiroshima-Gedenktag 2009


Liebe Freundinnen und Freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen!

 
Mit dem Abwurf der Atombombe über den japanischen Städten Hiroshima und Nagasaki im August 1945 haben die Vereinigten Staaten von Amerika unsagbares Leid und Zerstörung über diese Städte und ihre Menschen gebracht, deren Folgen bis heute andauern.
 
Es waren die ArbeiterInnenbewegung und hier vor allem die KommunistInnen, die mit vielen anderen politischen und konfessionellen Kräften weltweit in den folgenden Jahren eine mächtige globale Bewegung in Gang setzten, die zur Ächtung der Atombombe aufrief.
 
Auch die neuere Friedensbewegung in den 1980er Jahren setzte sich gegen die Nuklearwaffen ein. In der heutigen Welt, in der es neben den „offiziellen“ Atommächten darüber hinaus auch inoffizielle A-Bomben-Arsenale wie etwa in Israel gibt, ist dieser Kampf ungebrochen aktuell und nötig.
 
Während die imperialistischen Mächte – allen vor an die USA – ihre Interessen und ihre hegemoniale Stellung immer wieder auch mit Waffen durchsetzen, wie zur Zeit in Afghanistan, während die Wirtschaftskrise weltweit Millionen Menschen in Elend und Not stürzt, bereichern sich Trusts und Konzerne an der Entwicklung und Herstellung immer neuer und gefährlicherer Waffensysteme und sorgen mit ihren Lobbys dafür, dass die Staaten sich für immer neue Rüstungsausgaben verschulden.
Die Welt ist nicht gerechter und sicherer geworden, sie ist dominiert von brutalem Profitstreben und Kriegsgefahren.
 
Ich möchte deshalb an diesem wichtigen Gedenktag alle Menschen, die sich für Abrüstung und Frieden, für die Ächtung der Atomwaffen, für das Recht der Menschen auf ein Leben in Selbstbestimmung, Freiheit und Wohlstand einsetzen, herzlich grüßen.
 
Wir – die Kommunistische Gewerkschaftsinitiative International (KOMintern) - verstehen uns als Teil dieser Bewegung und versuchen, das unsere beizutragen.
 
Mit solidarischen Grüßen
Otto Bruckner
Arbeiterkammerrat