Skip to Content

Kampf für ein anderes Gesellschaftssystem!

Die beschämende Massenarmut, die Armut Vieler trotz Arbeit gehören ebenso thematisiert, wie der unverschämte Reichtum, der in den Händen Weniger angehäuft ist. Hier nur einige Zahlen:

  • 1 Million Menschen sind arm oder armutsgefährdet und haben weniger als 780 Euro im Monat zum Leben.
  • 60.000 Menschen in Österreich sind Euro-Millionäre, sie besitzen zusammen so viel Geld, wie sämtliche Erwerbseinkommen in Österreich (von etwa 4 Mio. Menschen) ausmachen!
  • 92% aller Steuern werden von Erwerbseinkommen aufgebracht, aber nur 6,5 von Vermögen!

Allein diese paar Zahlen, die wir dem aktuellen „Armuts- und Reichtumsbericht“ der Österreichischen Gesellschaft für Politikberatung und Politikentwicklung (ÖGPP) entnommen haben, zeigen, wie schief die Verteilung in Österreich liegt. Daran werden schöne Resolutionen und höfliche Bitten, wie sie von der sozialdemokratischen AK-Spitze vorgetragen werden, nichts ändern. Die SPÖ verfügt in der Wiener Arbeiterkammer über eine Mehrheit von 70% der Stimmen. Was macht sie daraus? Nichts!

Wir treten mit der Liste KOMINTERN (Kommunistische Gewerkschaftsinitiative – International) zu den AK-Wahlen an, weil wir der Meinung sind, dass auch in der AK unsere Sprache, die Sprache der arbeitenden Menschen gesprochen werden muss. Vor lauter Rücksicht auf die Befindlichkeiten der Reichen, der Banken und Konzerne wird zu gerne darauf vergessen, dass die Arbeiterkammer ein Klasseninstrument der arbeitenden Menschen sein soll.

Damit es jemanden gibt, der immer wieder daran erinnert, ersuchen wir Dich/Sie, uns bei der AK-Wahl im Mai die Stimme zu geben, damit es auch in der AK-Vollversammlung jemanden gibt, der sagt:

Friede den Hütten, Krieg den Palästen!

Unser Ziel ist es aber, eine solche Politik zu machen, welche die arbeitenden Menschen ermuntert und ermächtigt, selbst aktiv zu werden. Denn was bei der sozialdemokratischen „Wir machen das schon für euch“-Politik rausgekommen ist, sehen wir ja: Unfassbarer Reichtum für Wenige und bittere Armut für Viele. Und das, so sind wir zutiefst überzeugt, wird sich erst ändern, wenn die arbeitenden Menschen selbst zum Akteur der Politik werden, sich das Wissen aneignen und in die Kämpfe einschalten.

Der Kapitalismus wird immer wieder zu Krisen führen – eine Eindämmung des „Neoliberalismus“ ist zu wenig. Alle unsere Forderungen dienen derzeit dazu, Verbesserungen innerhalb des kapitalistischen Systems zu erreichen, unser Ziel aber ist, die Änderung des Gesellschaftssystems selbst. Hin zu einer Gesellschaft, die nicht auf Ausbeutung und der privaten Aneignung der gesellschaftlich produzierten Werte basiert – Sozialismus also, als ein Gesellschaftssystem, in dem jede/r beiträgt, was er/sie kann und jede/r bekommt, was er/sie braucht!

„Es rettet uns kein höh`res Wesen,
kein Gott, kein Kaiser noch Tribun,
uns aus dem Elend zu erlösen
können wir nur selber tun!“

 
Zurück zu Programm (Übersicht)