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„Wer die Armut bekämpfen will, muss vom ungeheuren Reichtum sprechen“

Maßnahmenpaket gegen Arbeitslosigkeit und Armut gefordert
„Angesichts von hunderttausenden Menschen, die arm sind und weiteren hunderttausenden, die keine existenzsichernde Arbeit haben und denen Armut droht, ist es völlig unzureichend, nur ganz allgemein ein wenig über Vermögensbesteuerung zu sprechen, wie dies AK-Präsident Tumpel jetzt vor den Wahlen macht“ erklärte der Spitzenkandidat der Liste KOMintern Otto Bruckner gestern Abend im Rahmen einer Podiumsdiskussion zur AK-Wahl.

„Wer die Armut bekämpfen will, muss vom ungeheuren Reichtum sprechen“ erklärte Bruckner. Und an die Adresse der sozialdemokratischen Gewerkschafter merkte er an: „Wer es allen recht machen will, wer auf gutem Fuß mit der Regierung und dem Kapital stehen will, der kann keine wirksame Politik zur Armutsbekämpfung umsetzen.“

Als Sozialpartner habe Tumpel bereitwillig die von den arbeitenden Menschen  aufzubringenden Gelder für die Banken bewilligt, jetzt sei es an der Zeit, dass reichlich Geld zur Armutsbekämpfung und zur Schaffung von Arbeitsplätzen bereitgestellt werde.

„Wir fordern ein Bündel von Maßnahmen, wie die von der GPAdjp geforderte Sozialmilliarde, wir fordern Investitionen in das Bildungssystem und den öffentlichen Wohnbau und Verkehr. Wir fordern die 35-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich und eine wirksame Bekämpfung der Armut durch massive Anhebung des Arbeitslosengelds, höhere Löhne und sichere Arbeitsplätze. Zur Finanzierung sollen die großen Vermögen herangezogen werden, die endlich einer ordentlichen Besteuerung unterzogen werden müssen.“ so Bruckner abschließend.