Die klassenkämpferische Kraft!

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Wir fordern: Kein Abschluss ohne uns!

Heute findet die nächste Runde in den Verhandlungen im SWÖ-KV statt. Durch unsere Warnstreiks letzte Woche haben wir klargemacht, dass wir bereit sind für einen ordentlichen Abschluss zu kämpfen. Wir wollen uns nicht wieder mit einem miesen Kompromiss abspeisen lassen, sondern brauchen dieses mal spürbare Verbesserungen. (Stellungnahme der Initiative “Sozial, aber nicht blöd”)

BEI ABBRUCH DER VERHANDLUNGEN:

Öffentliche Streikversammlung 27.2., 12 – 14 Uhr, Rathaus/Wienlieber streik statt schlechter abschluss

Wir von Sozial aber nicht blöd wollen:

  • Kein Abschluss unter 3%: Der Durchschnitt im SWÖ liegt deutlich unter dem österreichischen Durchschnittsgehalt. Gerade KollegInnen die kaum Nacht- und Wochenenddienste machen können, brauchen dringend eine ordentliche Erhöhung des Grundgehaltes. Deshalb fordern wir auch einen Abschluss über dem der MetallerInnen
  • Kein Abschluss ohne Aufwertung und mindestens 150 € mehr für alle in der Pflege: Durch die GuKG Novelle sollen Standards nach unten gesetzt und noch mehr Menschen in den Niedriglohnjobs (Pflegeassistenz) gedrückt werden. Deshalb fordern wir eine deutliche Anhebung aller Gehälter in der Pflege um mindestens 150 € um einen Schritt aus der Armutsfalle Heimhilfe (Pflegeassistenz) zu machen.
  • Kein Abschluss ohne 35-Stundenwoche bei vollem Lohn und Personalausgleich: Viel zu viele Personen im privaten Sozial- und Gesundheitsbereich arbeiten sich Krank oder ins Burn Out und werden durch Teilzeitjobs in die Armutsfalle gedrängt. Deshalb brauchen wir unbedingt eine Einigung über die Einführung der 35-Stundenwoche bei vollem Lohn und Personalausgleich. Ob einer Einigung oder einem Fahrplan zugestimmt werden soll, müssen wir als Beschäftigte demokratisch diskutieren und entscheiden.
  • Kein Abschluss ohne Urabstimmung: Weiterlesen

Stoppt die Verfolgung der 35 PAME-FunktionärInnen: Hände weg von den Gewerkschaften!

Die Syriza-Regierung steht für Unterdrückung und Verfolgung der widerständigen Gewerkschaften und Arbeitenden. Sie setzt – nach der gesetzlichen Einschränkung des Streikrechts – zusammen mit der rechtsextremen ANEL und der rechten ND die Angriffe auf die Gewerkschaften und die widerständigen Arbeitenden fort. logo_pame

Die griechische Regierung, die Europäische Union, die Industriellen, die Banker, die Werftbesitzer und ihre politischen Parteien bereiten den Boden für neue Angriffe auf die Arbeitenden mit neuen Massensteuern, Zwangsversteigerungen, Privatisierungen und Kürzungen von Löhnen und Pensionen vor. Sie wollen den Widerstand der Arbeitenden brechen. Da der Syriza das Märchen der gerechten Entwicklung immer weniger geglaubt wird, wird die Unterdrückung des Widerstandes immer schärfer.

In diesen Tagen beginnt ein neues Gerichtsverfahren gegen 35 PAME-FunktionärInnen. Obwohl die gleichen Funktionäre in einem Verfahren unter der letzten ND-Regierung von allen Vorwürfen freigesprochen wurden, strengte die „unabhängige“ Justiz unter der Syriza-Regierung einen neuen Prozess gegen diese an. Diese Verfolgung richtet sich gegen Weiterlesen

Kapfenberg muss Kiruna werden! Oder: Arbeitszeitverkürzung ist möglich.

Eine Verkürzung der Arbeitszeit bei gleichbleibendem Lohn und mit weniger Arbeit – das geht. Internationale Beispiele zeigen, wie. Svartedalens-Pflegeheim.php
Träumerei, unrealistisch, undurchführbar – das hört man oft, wenn´s um Arbeitszeitverkürzung geht. Aktuell wird die Forderung nach AZV gerade im Sozial- und Gesundheitsbereich oder auch im privaten Bildungssektor aufgestellt. Viele überzeugende und stichhaltige Argumente gibt es dafür, und genauso erbitterten Widerstand von Arbeitgeber- und Finanzierungsseite dagegen.

Also haben wir uns auf die Suche gemacht nach realistischen und schon realisierten Beispielen für den verwirklichten Traum einer kürzeren Arbeitszeit – und wurden auch fündig.

Ein Blick ganz in den Norden Schwedens: dort liegt die Stadt Kiruna. Die Gegend ist geprägt vom Bergbau – und doch wurde nicht dort, sondern bei den städtischen mobilen KrankenpflegerInnen schon im Jahr 1989 der 6-Stunden-Tag eingeführt. Nicht als Teilzeit, sondern als Vollzeitvariante mit Gehaltsausgleich. 16 Jahre lang wurde diese Arbeitszeitverkürzung von den PflegerInnen für ältere Menschen erfolgreich praktiziert (dann kam der politische Rechtsruck, und das Modell wurde abgedreht).kiruna-Bergblick

Am anderen Ende Schwedens, in Göteborg, liegt das Sahlgrenska-Krankenhaus. 2015 startete ein Projekt für einen Zeitraum von vorerst zwei Jahren: die Einführung einer 32- Std.-Woche. In der orthopädischen Abteilung war es zuvor schwer, Personal zu finden, die Burnout-Zahlen waren hoch, die OP-Säle nicht optimal ausgenutzt. Die etwa hundert Beschäftigten in sieben Operationssälen arbeiten nun in zwei Schichten à sechs Stunden. Die Zahl der Operationen sei um zwanzig Prozent gestiegen, und die zusätzlichen Personalkosten konnten sich dadurch sogar amortisieren. Krankenschwester Karin Bengtsson: Weiterlesen

Rise up for your Right!

Weltweit beteiligten sich auch heute wieder Millionen Frauen an den „One Billion Rising“-Kundgebungen und –Demonstrationen. One-Billion-Rising-Streiksoli

In Wien gaben die Veranstalterinnen anlässlich des aktuellen Arbeitskampfes des überwiegend weiblichen privaten Sozial- und Gesundheitsbereich kämpferischen Gewerkschaftsaktivistinnen das Wort und solidarisierten sich die TeilnehmerInnen zugleich lautstark mit den Warnstreiks und Beschäftigten.

STREIK!

Aufgrund der monatelangen unnachgiebigen Blockade der Arbeitgeber im privaten Sozial- und Gesundheitsbereich (SWÖ) gegen die Forderungen der Gewerkschaften nach kräftigen Lohn-/Gehaltserhöhungen, einer unabdingbaren Arbeitszeitverkürzung, sowie der Aufwertung der Pflegekräfte erhöhen die Beschäftigten jetzt den Druck und nehmen nunmehr österreichweit den Arbeitskampf auf. streiken wuerd ich liken

Gestützt auf die zuvor quer durchs Land gefällten Streikbeschlüsse in den Betrieben, die Streikfondsfreigabe des ÖGB und den einstimmigen Beschluss des KV-Verhandlungsteams legen die KollegInnen der Branche daher noch diesen Donnerstag 15.2. bzw. Freitag 16.2. die Arbeit nieder und treten in den Warnstreik. Zunächst für je 3 Stunden, als gleichzeitiges Symbol der geforderten wöchentlichen Arbeitszeitverkürzung auf 35 Stunden.

Für Dienstag 27.2. und Mittwoch 28.2. ist in einem zweiten Schritt die Ausweitung der Streikauseinandersetzungen sowie ein gemeinsames Hinaustragen des Arbeitskampfes aus den Betrieben auf die Straße geplant.

Denn kräftige Lohnabschlüsse und die 35-Stunden-Woche lassen sich ganz offensichtlich weder auf den ausgetretenen Pfaden eines „sozialpartner“schaftlichen „Ringens am grünen Tisch“, noch mittels guter Argumente heraushandeln –  sondern brauchen als handfeste Interessens- und Machtfragen vielmehr sichtlich des großen Konflikts.

Jetzt gilt’s – mit Marx gesprochen – unseren „Druck noch drücker“ zu machen und die kämpfenden KollegInnen branchenübergreifend solidarisch zu unterstützen. Und in eins damit, noch intensiver auf einen Kurswechsel der Gewerkschaften und ihre Umwandlung aus einem braven „Ordnungsfaktor“ des Systems in eine Kampfinstrument der Arbeitenden zu drängen.

Jetzt gilt´s: Streik im Sozial- und Gesundheitsbereich!

Aufgrund der permanenten Blockade der SWÖ-Arbeitgeber gegen einen ordentlichen KV-Abschluss kam es auch auf der letzten regulären Verhandlungsrunde zu keiner Einigung. Zwar haben die Arbeitgeber das ursprünglich absurd niedriges Lohnerhöhungs-“Angebot“ geringfügig nachgebessert, trotzdem würde dies einen faktischen, nicht akzeptablen Reallohnverlust bedeuten. lieber streik statt schlechter abschluss

Auch in Sachen Arbeitszeitverkürzung (Stichwort: 35-Std.-Woche) sperren sich die Arbeitgeber weiterhin. Einziges nebuloses Zugeständnis: Sie werden sich dazu herablassen, nach einem Jahr Verhandlung unverbindlich „darüber nachzudenken“…. Weiterhin strikt verweigert wird, die Kompetenzerweiterung in den Berufen des GuKG finanziell abzugelten. Nur die Diplomierten sollen lächerliche magere paar Euro monatlich dazubekommen.

Zurecht hat das gewerkschaftliche Verhandlunsgteam einstimmig beschlossen, auf diesen Affront mit der Einleitung von Kampfmaßnahmen und Warnstreiks zu antworten!

„Kräftige Lohnerhöhungen & Arbeitszeitverkürzung erreichen wir sichtlich erst mit massivem Arbeitskampf!“ KOMintern-AK-Räte Selma Schacht und Can Tohumcu

Arbeitszeitverkürzung JETZT!

Denn unsere Arbeit wird immer intensiver. Für viele ist es schon jetzt körperlich und psychisch unmöglich, Weiterlesen

KV Bildungsbereich: Online-Petition gestartet!

Bald beginnen die Kollektivvertragsverhandlungen im privaten Erwachsenenbildungsbereich. In diesen Verhandlungen wird über die Arbeitsbedingungen in Firmen wie BFI, Mentor, ibis acam, …., von Unterrichtenden, TrainerInnen u.a. verhandelt.  protestaktion_deutschlehrende1
Die Unterrichtenden  der Basisinitiative “Deutschlehrende in der Erwachsenenbildung” (DiE) hat dazu eine Petition gestartet. So soll den BetriebsrätInnen der Betriebe mit Nachdruck mitgeteilt werden, dass sie für eine qualitativ hochwertige Arbeit mehr Vorbereitungszeit und höhere Löhne fordern und  so dicht hinter ihnen stehen wollen, dass sie keinen Schritt zurückweichen.
Die gesammelten Unterschriftenlisten werden am Di., 13.02. bei der BABE-Betriebsräte-Konferenz, im Rahmen einer Aktion übergeben. Alle sind eingeladen, mitzumachen, Transparente zu malen oder A3-Zettel zu beschreiben. Bereits im Vorfeld der Kollektivvertrags sind alle aufgerufen, mit den Betriebsräten und v.a. KollegInnen über die Forderungen, die im Raum stehen, zu sprechen.
Der erste Schritt dazu ist die Petition: Bitte druckt sie aus uns lasst KollegInnen zahlreich unterschreiben. Selbst 1-2 Unterschriften auf einer Liste zählen. Schickt sie gescannt oder abfotografiert bis spätestens 12.2.2018 an  agpetition@lists.riseup.net

Do, 8.2. Opernballdemo 2018: Gegen die Regierung der Reichen!

OPERNBALLDEMO 2018 GEGEN DIE REGIERUNG DER REICHEN
8. Februar 2018, 18:00, U6 Josefstädterstraße

Turbulente Zeiten kommen auf uns zu. Das Kapital bereitet neue Angriffe auf die breite Mehrheit der Bevölkerung vor und findet in der neuen Regierung eine willige Vollstreckerin. Es steht ein Regierungsprogramm vor der Tür, das den Wunschzettel der Banker und Industriellen erfüllt. Die übrigen Parlamentsparteien bieten weder eine Alternative im Interesse der Mehrheit noch stellen sie dieses System grundsätzlich in Frage. Während die Einen eine aggressive neoliberale Rhetorik an den Tag legen, lügen uns die Anderen die Möglichkeit eines „sozialen Kapitalismus“ vor. Sie alle sind Teil des kapitalistischen Einheitsbreis.

Am Opernball feiern die tatsächlich Reichen und vermeintlich Schönen zusammen mit ihren Handlangern aus der Politik. Gleichzeitig ist der Alltag für alle anderen immer schwieriger zu bewältigen: Nulllohnrunden, Kürzungen im Sozialbereich und Weiterlesen

Demo 3.2.: Nein zu Schwarz-Blau und Nein zum rechtsextremen Burschenbundball in Linz!

Sozialabbau im ganzen Land – Unsere Antwort: Widerstand! demo-linz-03022018
Nein zu Schwarz/Blau und Nein zum rechtsextremen Burschenbundball in Linz!
Samstag, 3. Februar 2018, 16:30 Uhr
Treffpunkt: am Pfarrplatz in Linz
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Aufruf des internationalistischen Blocks:

Die neue Regierung steht fest. Und was der ArbeiterInnenklasse in den nächsten Jahren droht, haben die letzten Wochen bereits gezeigt: Der 12-Stunden-Arbeitstag und die 60-Stunden-Arbeitswoche, Studiengebühren, eine regelrechte Enteignung der Erwerbslosen und massive Angriffe auf erkämpfte Arbeitsrechte und gewerkschaftliche Interessensvertretungen. Die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen und Reformen führen zur unmittelbaren Verschlechterungen der Arbeits- und Lebensumstände der breiten Mehrheit der Bevölkerung und stärkt gleichzeitig die Position des Kapitals sowie die vorherrschenden kapitalistischen Ungleichheitsverhältnisse im Land stärken.

Für uns ist klar, dass der Widerstand Weiterlesen

KV Soziales: österreichweite Protestmaßnahmen

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Eine von 9 Kundgebungs-Stationen in Wien: Die Zentrale des Hilfswerks

Beschäftigte protestieren mit Gewerkschaften vor Betrieben für höhere Einkommen, Arbeitszeitverkürzung und Verbesserungen für Pflegeberufe

Die Kollektivvertragsverhandlungen für die über 100.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich wurden letzten Donnerstag ohne Ergebnis unterbrochen. Die zuständigen Gewerkschaften vida und GPA-djp halten deshalb heute gemeinsam mit BetriebsrätInnen und Beschäftigten einen österreichweiten Protest-und Aktionstag ab. Bei außerordentlichen Betriebsversammlungen und öffentlichen Aktionen vor den größten Betrieben werden die Beschäftigten und die Öffentlichkeit über die Forderungen und Anliegen informiert.

Die Gewerkschaften haben bereits Ende der Vorwoche eine Streikfreigabe beantragt. Betriebsrätin und KOMintern-AK-Rätin Selma Schacht, selbst auch Mitglied des großen Verhandlungsteams, dazu:

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Selma Schacht führte durch den gesamten Aktionstag und motivierte betriebsräte und Beschäftigte zu mutigem Auftreten

“Jetzt geht es darum, nicht klein beizugeben und die bisherigen Vorbereitungen auch in die Tat umzusetzen. Wenn sich die Arbeitgeber nicht massiv viele Schritte nach vorne bewegen, darf es morgen keinen KV-Abschluss geben, denn es wäre ein fauler Kompromiss. Viele BetriebsrätInnen, viele KollegInnen sind streikbereit. Gerade in Zeiten wie diesen, wo uns im Sozial- und Gesundheitsbereich durch die schwarz-blaue Regierung noch katastrophale Einschnitte bevorstehen, müssen wir jetzt unseren Widerstand zeigen und unsere Forderungen gemeinsam erkämpfen!”

Bilder von den österreichweiten Protestmaßnahmen GPA-djp

Facebook-Fotoalbum BR WKuJB

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