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SWÖ: Keine Einigung, Aktionstag am 29.1.!

Sozialbereichs-Aktionstag 29.Jänner:

SWOE-Sujet2019

Wien:  ab 14.30 Uhr Sternmarsch 

Treffpunkt 1: Platz der Menschenrechte/Museumsquartier, 1070 Wien: Pflegeberufe & psychosoziale Dienstleistungen
Treffpunkt 2: Ostarrichipark/Otto-Wagner-Platz, 1090 Wien: Behindertenarbeit
Treffpunkt 3: Hauptuniversität Wien, 1010 Wien: Kinder- und Jugendarbeit
Schlusskundgebung: Friedrich-Schmidt-Platz, 1010 Wien

Graz:  von 11:30 bis 14:30 Verteilung von Armensuppe, Herrengasse, 8010 Graz
Oberösterreich:  14.00 – 15.00 Uhr: Aktion “Soziale Arbeit ist mehr wert als nur ein Butterbrot”, Martin-Luther-Platz, 4020 Linz, Österreich
Die Kollektivvertragsverhandlungen für die etwa 100.000 Beschäftigten im privaten Gesundheits- und Sozialbereich (Sozialwirtschaft Österreich) wurden am 24. Jänner nach der 2. Verhandlungsrunde ergebnislos unterbrochen.

 (Kommentar von Selma Schacht, KOMintern-AK-Rätin, Betriebsratsvorsitzende und Mitglied im großen SWÖ-KV-Verhandlungsteam)

 Auch wenn in der zweiten Verhandlungsrunde wichtige Dinge angesprochen und verhandelt wurden, so steht die Verhandlung der wirklich großen Themen – Arbeitszeitverkürzung und Gehaltserhöhung – noch aus.

Es wurde v.a. in Arbeitsgruppen zu den Themen Verbesserungen für den geteilten Dienst, bessere Stabilität von Dienstplänen und Entlohnung von PflichtpraktikantInnen diskutiert. Leider hat sich das Verhandlungsteam in der Forderungserstellung nicht darauf geeinigt, für die Abschaffung von geteilten Diensten zu kämpfen, sondern versucht eine Verbesserung dieser – meiner Meinung nach untragbaren – Arbeitssituation herbeizuführen. Geteilter Dienst bedeutet z.b., von 7-10 Uhr in der Früh zu arbeiten, dann einige Stunden frei, danach aber wieder z.b. von 16.00 – 20.00 Uhr im Dienst zu sein. Real mit Lohnarbeit beschäftigt ist man so also von sieben in der Früh bis acht am Abend.

Kurz benannt ist dies „Kapovaz“, also kapazitätsorientierte variable Arbeitszeit, jedoch nicht – wie in der Produktion – Wochenweise Schwankungen ausgerichtet, sondern auf die Filettierung des Tages.

Auch die Forderung nach Stabilität der Dienstpläne zielt auf eine Eindämmung des immer heftiger grassierenden permanenten Zur-Verfügung-Stehens aus. Wobei in den Diskussionen klar wurde, dass schon selbst die Durchsetzung geltenden Rechts eine erhebliche Verbesserung wäre!

Bei den PraktikantInnen Weiterlesen

Sozial- & Gesundheitsbereich: KV-Verhandlungen gestartet!

Die erste Runde der Verhandlungen über den SWÖ-Kollektivvertrag, der für über 100.000 Beschäftigte im Sozial- und Gesundheitsbereich in Österreich gilt, brachte am Mittwoch kein Ergebnis. Schon im Vorfeld hatten die Arbeitgeber-Chefverhandler in der Presse verlauten lassen, dass „die Guten“ auch mal „hart sein“ müssen – weil ja leider kein Geld da wäre für die Forderungen der Gewerkschaften.

 Ein Kommentar von Selma Schacht, KOMintern-AK-Rätin, Betriebsratsvorsitzende und Mitglied im großen SWÖ-KV-Verhandlungsteamlieber streik statt schlechter abschluss

Diese können sich heuer sehen lassen – 6% Gehaltserhöhung, mindestens aber 150.- Euro beschloss das gemeinsame Verhandlungsteam von GPA-djp und vida, sowie ein klares Festhalten an der Forderung nach Arbeitszeitverkürzung.

Doch die Vorfreude auf ein offensives Vorgehen der Gewerkschaften wurden gleich wieder gebremst. Bei einer mau besuchten Betriebsräte-Konferenz wurden weder konkrete Forderungen, noch ein konkreter Aktionsplan (der intern schon vorlag) präsentiert.

Trotz dem BetriebsrätInnen einforderten, für eine professionelle Vorbereitung schon vor dem Jahreswechsel Streikschulungen anzubieten, wurden diese erst jetzt kurzfristig eingeladen.

Beim ersten Verhandlungstag wurde Weiterlesen

AK-Wahl: Die KOMintern-KandidatInnen in Wien

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KOMintern kandidiert in Wien gewohnt internationalistisch, mit BetriebsrätInnen, GewerkschaftsaktivistInnen, GenossInnen und FreundInnen aus vielen Vereinen und Zugängen:

Selma Schacht (KOMintern AK-Rätin, Betriebsratsvorsitzende in Wien), Nadir Aykut (Vorsitzender KOMinterns), Sonja Beier (IG Flex Bundesausschuß der GPA-djp, ehem. KSV ÖH Mandatarin, PdA)

Nuriye Duman, Zülfü Taskiran, Güler Kumcu, Cengiz Gündük, Georgios Kolias, Andrea Wögerer, Helina Külekci, David Lang, Fabian Brandstätter, Gabriele Fleischmann, Mahmut Gelmez, Paul Toifelhardt, Hannes Fellner, Sema Polat, Michael Tazber-Schebach, Hüsniye Öz, Erdal Ekinci, Kilian Plangger, Möteber Karababa, Stefan Inführ, Gerhard Mack

Forderungsprogramm AK-Wahl 2019

cover-webWir sind der Meinung, dass dringend frischer Wind in Gewerkschaften, AK sowie in Betriebe und die gesamte Gesellschaft gehört. Denn die Dominanz der SPÖ-GewerkschafterInnen und weiterer „sozialpartnerschaftlich“ orientierter Fraktionen bedeutet die faktische Unterordnung der Gewerkschafts- und AK-Politik unter die Erfordernisse des Kapitals und der Parteizentralen.

Doch es geht auch anders! KOMintern steht für konsequente Interessenspolitik der arbeitenden Menschen gegen das knieweiche Agieren gegenüber Wirtschaftsvertretern und politischen Eliten sowie gegen die Kollaboration mit dem Kapital. Wie dies konkret aussieht, stellen wir in unserer Broschüre mit einem umfassenden Programm zur AK-Wahl 2019 vor. All das wollen wir im Schulterschluss mit fortschrittlichen Kräften um- und durchsetzen – in der Gesellschaft, in den Betrieben, den Gewerkschaften, der AK, bei Demonstrationen, der aktiven Solidarität und gewerkschaftspolitischen Tages- und Kleinarbeit, in gesellschaftspolitischen Auseinandersetzungen um demokratische, emanzipatorische sowie internationalistische Interessen und Rechte der Arbeitenden.

Download der Broschüre

AK-Wahl 2019: Wiederkandidatur in Niederösterreich

3Neben Tirol und Wien konnte KOMintern auch die Kandidatur zur AK-Wahl in Niederösterreich mittlerweile fixieren. 18 KandidatInnen finden sich auf der Liste. Dort geht’s um unseren Wiedereinzug und den Ausbau unserer Positionen! Vielen Dank an die hunderten UnterstützerInnen, die die erneute Kandidatur möglich gemacht haben!

 

 

 

 

Unsere KandidatInnen:

1.Can Tohumcu
2. Franz Holzer
3. Aysel Sap
4. Markus Fendrych
5. Ercan Özen
6. Berk Özdemir
7. Hayriye Aydin
8. Drej Heval
9. Gökmen Gültekin
10. Ibo Koc
11. Hüseyin Aslan
12. Cemal Yilmaz
13. Maggy Altun
14. Erdogdu Kilic
15. Armin Kollarik
16. Gerhard Fleischmann
17. Hannes Fasold
18. Zeynel Altun

Max Zirngast: Fragmente einer Rede zur Verleihung des Dr. Karl Renner Solidaritätspreises

solidaritaet-mit-max-zirngast_aktion-bild-teilen_1539877524_original - KopieDem seit über drei Monaten in der Türkei inhaftierten Max Zirngast wurde gestern im Wappensaal des Wiener Rathauses der Dr. Karl Renner Solidaritätspreis verliehen. Die Laudatio hielt Meşale Tolu, Preisträgerin im letzten Jahr. Barbara Zirngast, die Mutter von Max Zirngast, nahm den Preis entgegen. Eine eindrückliche Kunstinstallation, die im Foyer der Preisverleihung aufgehängt wurde, erinnerte zudem an die Situation des inhaftierten Journalisten und Aktivisten. Für Max Zirngast gestalteten die Wiener Künstler*innen Shabnam Chamani, Ezgi Erol und Antonio Semeraro die überdimensionale Sound-Objekt-Installation „BRIEFGEHEIMNIS“. Diese bestand aus zwei Elementen: einerseits aus zwei überlebensgroßen Briefseiten von Max Zirngast aus dem Gefängnis, zum anderen aus vier Lautsprechern, die in sechs verschiedenen Sprachen vertonte Teile der Briefe von Max Zirngast abspielten. Weiterlesen

18.12.: Streik-Workshop

UnbenanntMit unserer Wiener AK-Rätin Selma Schacht wird am 18.12. in Wien ein von der Initiative “Wir sind sozial aber nicht blöd” organisierter Streik-Workshop stattfinden.

18.12., 17:00

Verein Aurora, Eingang Bennogasse 7 (Souterrain), 1080 Wien

Ende November haben im Sozial- und Pflegebereich die Kollektivvertragsverhandlungen begonnen, hier nachzulesen.

Diesmal gehen die Gewerkschaften VIDA und GPA-DjP mit konsequenten Forderungen in die Verhandlungen für den Sozialbereich. Das ist auch notwendig, denn wir arbeiten immernoch in einem Niedriglohnbereich. Viele KollegInnen wollen sich nicht mehr mit der niedrigen Bezahlung und den schlechten Arbeitsbedingungen zufrieden geben. Weiterlesen

Großartige Demonstration gegen Schwarz-Blau

Zehntausende gingen am 15.12. trotz klirrender Kälte und Schneetreiben auf die Straße, um ein mächtiges Zeichen gegen Rechtsruck, Rassismus und Sozialabbau zu setzen.

Einen kraftvollen Beitrag dazu leistete der Internationalistische Block mit KOMintern, indem hunderte GenossInnen, KollegInnen, Yoldaslar und Heval lautstark demonstrierten. Dies vielfach mit gelben Warnwesten, um ein Zeichen der Solidarität mit den sozialen Kämpfen in Frankreich zu setzen und die “Gelbwesten” als Symbol der Kampfentschlossenheit auch in Österreich aufzugreifen.

KOMintern-Arbeiterkammerrätin Selma Schacht brachte in ihrer Rede die internationale Solidarität zum Ausdruck und betonte die Notwendigkeit der Verbindung von sozialen und gewerkschaftlichen Bewegungen und Kämpfen. (HIER das Video der Rede)

 

 

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